Ostsee-Autobahn A20 bei Tribsees wieder vierspurig

2017 klaffte ein riesiges Loch auf der A20, nun gibt es eine neue Brücke und wieder zwei Spuren pro Seite. Im Dezember kommt es aber erneut zu Sperrungen.

Die A20 bei Tribsees. Die Strecke über die neue Brücke ist jetzt vierspurig.
Die A20 bei Tribsees. Die Strecke über die neue Brücke ist jetzt vierspurig.dpa/Bernd Wüstneck

Tribsees-Seit Montagnachmittag können Autofahrer die Ostsee-Autobahn A20 bei Tribsees (Mecklenburg-Vorpommern) wieder auf vier Spuren befahren. Am Nachmittag seien die Fahrbahnen freigegeben worden, bestätigte ein Sprecher der Autobahnpolizei in Grimmen. Die vier verengten Spuren – zwei je Fahrtrichtung – verlaufen über den schon fertiggestellten Brückenneubau, der eigentlich für die Fahrtrichtung Rostock vorgesehen ist. Zuvor war der Autobahnabschnitt für mehrere Stunden in Richtung Stettin gesperrt worden.

Der Neubau war durch den spektakulären Zusammenbruch der über einem großen Moorgebiet gebauten Straße im Herbst 2017 nötig geworden. Zuletzt verlief der Verkehr in Richtung Stettin zweispurig über eine Behelfsbrücke und in Richtung Rostock einspurig über den Brückenneubau. Im Dezember soll es wieder zu Sperrungen kommen, weil dann die Behelfsbrücke abtransportiert werden soll. Anschließend soll auch auf dieser Seite eine neue Brücke gebaut werden. Insgesamt sollen die Bauarbeiten bis Ende 2023 abgeschlossen sein.