Düsseldorf -  Paarhaushalte mit minderjährigen Kindern haben mit im Schnitt 615 Euro die höchsten Aufwendungen für den Verkehr. Das teilt „Information und Technik Nordrhein-Westfalen“ als statistisches Landesamt mit. Der Großteil der Ausgaben für Mobilität entfiel demnach mit 547 Euro auf Ausgaben für motorisierte Fahrzeuge.

Von dieser Summe wiederum entfielen 250 Euro auf Kauf oder Leasing und 297 Euro auf Kraftstoffe, Wartungen, Versicherung oder Steuern. Darüber hinaus entfielen jeden Monat noch 51 Euro auf fremde Verkehrsdienstleistungen wie etwa Bus oder Bahn und 16 Euro auf Fahrräder.

Paarhaushalte ohne Kinder gaben 406 Euro, Alleinerziehende 290 Euro, alleinlebende Frauen 185 Euro und alleinlebende Männer 305 Euro monatlich für ihre Mobilität aus. Haushalte mit volljährigen Kindern, Mehrgenerationenhaushalte oder Wohngemeinschaften wandten 550 Euro für Verkehr auf.

Die vorliegenden Ergebnisse stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die alle fünf Jahre in allen Bundesländern von den Statistischen Landesämtern durchgeführt wird. Bei der letzten Erhebung im Jahr 2018 hatten in Nordrhein-Westfalen 10.500 Haushalte drei Monate lang ein Haushaltsbuch geführt.