Berlin - Ein Berliner machte am Sonntagmorgen eine traurige Entdeckung während seines Gassi-Spaziergangs mit dem Hund. Er fand drei Katzen – eingesperrt in einem Karton. Eines der Kätzchen war noch ein Baby. Dies bestätigte die Polizei am Sonntag.

Der etwa 30 Kubikzentimeter große Karton stand auf dem Parkplatz Arkenberge. Die Aussetzer hatten den Tieren nur zwei bis drei Löcher im Karton zum Atmen gelassen – ansonsten sei er zugeklebt gewesen. So hatten die Katzen kaum Platz und keine Möglichkeit zu entkommen.

Finderin bittet die Polizei um Hilfe

Der Finder rief die Polizei. Nach einer knappen halben Stunde trafen die Beamten ein und nahmen die Katzen in Empfang. Eine Nutzerin, die den Retter kennt, schreibt auf Facebook: „Ich verstehe nicht, wer so etwas tun kann. Diesmal hatte die Aussetzung ein gutes Ende und das zum ersten Advent.“

Viele Nutzer reagieren dankbar und verurteilen die Tat. Eine andere Nutzerin schreibt, dass die Aussetzung unverständlich für sie sei. Und weiter: „Aussetzen ist schon widerlich, aber den Tieren nicht mal die Chance zu geben, sich selbst zu retten, und sie dort so qualvoll verenden zu lassen, ist einfach nur abartig.“