Mann soll Frau mit Quecksilber vergiftet haben – tote Katze im Kühlschrank

Ein Mann aus Paris soll seine Ex-Partnerin mit Quecksilber schleichend getötet haben. Hat er zuvor an der Katze geübt?

Ein Mann trägt Handschellen. Ein 50-Jähriger soll in Paris seine Ex-Partnerin mit Quecksilber getötet haben.
Ein Mann trägt Handschellen. Ein 50-Jähriger soll in Paris seine Ex-Partnerin mit Quecksilber getötet haben.Stefan Sauer/dpa/Symbolbild

Die Pariser Justiz ermittelt gegen einen Mann, der seine Ex-Partnerin mit Quecksilber vergiftet und somit schleichend getötet haben soll. Der 50-Jährige sei am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt worden, berichtete die Zeitung Le Parisien. Ob sie Haftbefehl erließen, blieb bis zum Nachmittag offen.

Zuvor habe er bestritten, der Frau das hochgiftige Quecksilber verabreicht zu haben. Die 46-jährige Mutter zweier Kinder war im Oktober mit schlimmen Kopfschmerzen und Erschöpfung ins Krankenhaus gekommen. Der Mann selbst hatte die Klinik auf eine mögliche Quecksilbervergiftung hingewiesen.

Haaranalyse zeigte Vergiftung mit Quecksilber

Die Klinik ließ die Haare analysieren und wies so die Monate zurückliegende Vergiftung mit hohen Dosen von Quecksilber nach, wie Le Parisien schrieb. Im Januar wurde die Justiz eingeschaltet. Die Frau starb einige Tage später. Fahnder nahmen den Mann fest und stießen bei einer Wohnungsdurchsuchung in seinem Kühlschrank auf zwei leere Flakons, die laut dem Blatt eine Quecksilberverbindung beinhalteten. Außerdem fanden sie im Kühlschrank eine tote Katze.

Eine Untersuchung soll klären, ob der Mann den giftigen Stoff möglicherweise zunächst an der Katze getestet hat.