Die US-Handelsplattform Coinbase hat den Ärger von Mitarbeitern und Neubewerbern auf sich gezogen. Das Management kündigte an, wegen der Flaute am Krypto-Markt keine neuen Leute einzustellen, Stellen unbesetzt zu lassen und Zusagen an Bewerber zurückzuziehen. Mitarbeiter fordern in einer Petition bereits den Rücktritt des Managements. Darauf reagiert Coinbase-Chef Brian Armstrong ungerührt: Wer wolle, könne kündigen.

„Dann sucht euch halt eine Firma, an die ihr glaubt!“, schreibt der 39-Jährige laut Standard und Business Insider. Auf Twitter bezeichnet er die Vorwürfe der eigenen Mitarbeiter als „auf mehreren Ebenen dumm“. Er frage sich, warum die Kritik gegen das Management und nicht ihn direkt gerichtet sei und warum Angestellte die Probleme öffentlich anprangern. Mitarbeiter ohne Vertrauen ins Unternehmen müssten nicht bleiben.

Angestellte werfen Führungsebene schlechte Kommunikation vor

Die Vorwürfe der Coinbase-Angestellten betreffen nicht nur die aktuelle Marktlage des Unternehmens. Die Kritik bezieht sich auch auf eine fehlende nachhaltige Firmenstruktur und Kommunikationsprobleme zwischen Führungsebene und Mitarbeitern. Der gescheiterte Start der eigenen NFT-Plattform wird dem Management ebenfalls zum Vorwurf gemacht. Doch für die Kritik zeigt Firmenchef Armstrong offenkundig kein Verständnis.