Berlin - Der erste Preis für die Pflegerin und den Pfleger des Jahres geht in diesem Jahr an ein Duo aus Berlin. Marie Sohn (33) und Philipp Wiemann (33) überzeugten die Fachjury als gemeinsame Leitung der geriatrischen Spezialstation im Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin-Mitte, teilte der Personaldienstleister Jobtour medical als Auslober des Wettbewerbs zum Internationalen Tag der Pflege am Mittwoch mit.

Sohn und Wiemann wurden aus mehr als 2000 Pflegekräften ausgewählt, die von Kollegen, Patienten oder Angehörigen über die Initiative „Herz und Mut“ vorgeschlagen werden konnten. Überzeugt habe beim Duo die Kombination von fachlicher Qualifikation und großer Empathie für die Stärkung der Pflegequalität, hieß es zur Begründung. Sohn und Wiemann verantworten eine Station für 16 hochbetagte Patienten, auch mit Demenz. Die beiden ersten Plätze sind zusammen mit 8000 Euro dotiert.

Dritter Platz für Chemnitzer Altenpfleger Thomas Roßner

Auf den dritten Platz kam der Chemnitzer Altenpfleger Thomas Roßner (2000 Euro). Darüber hinaus wurde die mit 1500 Euro dotierte Auszeichnung „Hebamme des Jahres“ verliehen. Dieser Preis geht an Alina Kremer aus Papenburg (Niedersachsen).

Die Preisträger stünden stellvertretend für die vielen hervorragend qualifizierten, hoch motivierten und empathischen Pflegekräfte, die jeden Tag einen gesellschaftlich unverzichtbaren Beitrag leisteten, hieß es von den Initiatoren. Die Auszeichnung, im fünften Jahr vergeben, will am Internationalen Tag der Pflege (12. Mai) für eine höhere Wertschätzung der Pflege werben. Der Tag geht auf den Geburtstag der britischen Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale (1820–1910), zurück.