Polizei: Böllern erst am Silvesterabend erlaubt – bis zu 10.000 Euro Strafe

Überall sind bereits Böller und Raketen zu hören. Doch die Berliner Polizei warnt: Feuerwerk darf man erst am Silvesterabend zünden. Es drohen hohe Bußgelder.

Ein Bodenfeuerwerk auf einer Straße in Berlin.
Ein Bodenfeuerwerk auf einer Straße in Berlin.imago

Angesichts zahlreicher bereits in die Luft gegangener Böller in der Hauptstadt hat die Berliner Polizei daran erinnert, dass das Anzünden von Pyrotechnik erst am Silvesterabend erlaubt ist. Polizistinnen und Polizisten gingen dagegen vor, sagte Polizeisprecherin Anja Dierschke am Freitag im RBB-Inforadio. „Gerade, wenn es zu Zusammenrottungen von Menschen kommt, die dann massiv schon im Vorfeld Pyrotechnik anwenden“, sagte Dierschke. 

Seit Donnerstag darf in Deutschland Feuerwerk verkauft werden. In Berlin ist seitdem in etlichen Stadtteilen vor allem lautes Böllern zu vernehmen, auch Feuerwerkskörper erstrahlen vielerorts am Himmel. Erlaubt ist das Anzünden von Pyrotechnik aber nur in der Zeit von 31. Dezember um 18 Uhr bis 1. Januar um 6 Uhr. Die Strafen für illegal gezündete Feuerwerkskörper können hoch sein. Das Sprengstoffgesetz sieht bis zu 10.000 Euro Strafe vor. 

Die Berliner Polizei rechnet in der Silvesternacht in der Hauptstadt mit einer Situation wie vor der Corona-Pandemie und hat 1100 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten im Dienst. Feuerwehr und Hilfsorganisationen kündigten an, mit mehr als 1400 Menschen im Einsatz zu sein.