Berlin - Ein mutmaßlicher Drogendealer hat sich in Berlin durch seine auffällige Fahrweise verraten. Polizisten stoppten den jungen Mann in der Nacht zu Sonnabend, weil er viel zu schnell über die Stadtautobahn gerast sein soll. Nach den Angaben der Polizei soll der 20-Jährige mit bis 140 km/h über die Stadtautobahn 100 in Richtung A111 gefahren sein.

Polizisten stoppten den Fahrer, nachdem er die Autobahn an der Ausfahrt Waidmannsluster Damm verlassen hatte. Bei der Überprüfung des Verdächtigen gab dieser zu, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sei. Die Beamten stellten außerdem fest, dass sein Atem nach Alkohol roch – zudem drang aus dem Inneren des Autos der Geruch von Cannabis. Bei der Durchsuchung des Wagens wurden die Polizisten dann fündig. Sie stellten fünf Kilogramm Amphetamin und etwa elf Kilo Cannabis sowie Bargeld und ein Messer sicher, so die Polizei.

Auf einer Polizeidienststelle wurde ihm nachts Blut abgenommen, anschließend wurde er Ermittlern des LKA übergeben. Der 20-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln mit Waffen, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.