BerlinMit Hunderten Einsatzkräften hat die Berliner Polizei am Wochenende kontrolliert, ob sich die Menschen an die Corona-Regeln halten. Rund 1000 Polizisten sollten im Laufe des Tages im Einsatz sein, die Hälfte von der Bundespolizei. „Wir sind bis in die Nacht hinein unterwegs“, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Auch für den Sonntag waren Kontrollen geplant.  In einigen stark frequentierten Straßen herrscht seit diesem Wochenende Maskenpflicht.  

Die erste Bilanz fällt gut aus: Der Großteil der Menschen habe sich in den Hotspots an die Maskenpflicht gehalten, sagte ein Polizeisprecher in einem ersten Überblick am Nachmittag. Bei etwa zehn bis 20 Prozent sei das anders gewesen. Die Menschen würden mündlich verwarnt - „und in der Regel folgen die Leute dann schon“. Ähnliches beobachtet ein Sprecher der Bundespolizei: „Nur in ganz wenigen Fällen mussten bisher Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet werden.“

Die Polizei regte sich aber über die Situation in der Neuköllner Karl-Marx-Straße auf. Auch hier herrscht seit Samstag die Maskenpflicht. Die Beamten schreiben auf Twitter: „Hier tragen noch viel zu wenig Menschen eine Mund-Nase-Bedeckung – leider oft in Unkenntnis der neuen #Covid19-Bestimmungen und im Nachhinein einsichtig.“  

Fotoreporter, die unter anderem für die Berliner Zeitung tätig sind, haben beobachtet, wie Einsatzkräfte Passanten, die keine Maske trugen, immer wieder ermahnten.