Freiwalde/Staakow - In Brandenburg sind am Freitagvormittag bei einem schweren Verkehrsunfall neun Menschen schwer verletzt worden. Nach ersten Informationen der Polizei stürzte um 9.50 Uhr ein Reisebus zwischen Staakow und Freiwalde auf die Seite. Die Autobahn musste vollständig gesperrt werden. Die Fahrbahnen in Richtung Dresden wurde um 12.45 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben.

Der Reisebus kam laut ersten Ermittlungen in Fahrtrichtung Berlin nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte dann auf die Seite. Offensichtlich sei der Bus im Bereich des Parkplatzes Krausnicker Berge Ost auf eine beginnende Schutzplanke gefahren und umgestürzt. 

Nach Polizeiangaben kommen die Insassen aus Schweden, Serbien und Israel. Auch deutsch-türkische Fahrgäste waren darunter. Der Bus war demnach auf dem Weg von Belgrad über Berlin nach Stockholm. Der Bus gehört dem Unternehmen Rhein Main Express.

„Ein kleinerer Reisebus mit insgesamt 34 Sitzplätzen kam rechts von der Fahrbahn ab und kippte dann auf die Seite“, sagte Polizeisprecher Torsten Wendt der Berliner Zeitung. In dem Bus saßen nach Angaben der Polizei 17 Fahrgäste und zwei 21- und 64-jährige Busfahrer. Alle Insassen erlitten Verletzungen.

Am frühen Freitagnachmittag hieß es dann, dass neun Menschen schwer verletzt wurden. Die anderen erlitten leichte Verletzungen, die ambulant behandelt wurden. 

Die Feuerwehr war mit sechs Hubschraubern und 67 Einsatzfahrzeugen vor Ort. Aufgrund der vielen Rettungskräfte musste die Autobahn in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Es kam zu Staus und Verkehrsbehinderungen. In Fahrtrichtung Berlin soll es noch den ganzen Nachmittag über zu Behinderungen und Staus kommen.