Die Berliner Polizei hat in Berlin-Mitte einen mutmaßlichen Räuber festgenommen, der zweimal dieselbe Bank ausrauben wollte. Der 23-Jährige hatte nach Angaben der Polizei am späten Donnerstagnachmittag eine Sparkassen-Filiale am Alexanderplatz betreten, wo er zielgerichtet zum Kassenschalter ging. Obwohl er weder maskiert noch bewaffnet war, forderte er von einem Mitarbeiter die Herausgabe von Bargeld. Der 52-jährige Angestellte zeigte sich davon wenig beeindruckt. Er drückte laut Polizei den Alarmknopf und begab sich in ein Hinterzimmer.

Kurz darauf fuhren die Besatzungen mehrerer Streifenwagen vor. Trotz massiver Gegenwehr wurde der Tatverdächtige von den Einsatzkräften überwältig und festgenommen, so die Polizei weiter. Der junge Mann kam in einen Polizeigewahrsam, wo er nach Feststellung seiner Personalien der Kriminalpolizei übergeben wurde. Nach Informationen der Berliner Zeitung soll der 23-Jährige bereits am Montag dieselbe Sparkassen-Filiale überfallen und Geld erbeutet haben. Der zweite Versuch scheitete