Berlin - Das Haus brennt, doch die Straße ist zugeparkt: Auf Probleme wie diese haben die Berliner Feuerwehr, die Polizei und das Ordnungsamt bei einer gemeinsamen Aktion am Dienstag aufmerksam gemacht. „Die Zeit, die wir auf der Anfahrt verlieren, fehlt uns bei den Menschen, die wir retten“, sagte Thomas Kirstein, Leiter des Pressedienstes der Berliner Feuerwehr.

Feuerwehrfahrzeuge fuhren im Stadtteil Reinickendorf durch enge Wohnstraßen, um Rettungswege zu überprüfen. Wie Kirstein berichtete, wurden mehrere Strafzettel verteilt. Einige Autos wurden mit einem Abschleppwagen umgesetzt, weil sie zu nah an Straßeneinmündungen abgestellt waren. Diese Abstände sind unter anderem wichtig, damit die großen Fahrzeuge der Feuerwehr in die Straßen einbiegen können.