Berlin - Ein Mann ist bei Abrissarbeiten in Berlin-Spandau von einem Bruchstück am Kopf getroffen worden. Drei Wochen nach dem Unglück ist er jetzt im Krankenhaus verstorben. Der 54-Jährige habe nach Angaben der Polizei am einem Morgen Anfang Mai gerade im Bett eines Wohnhauses in der Südekumzeile im Ortsteil Staaken gelegen, als der 20 Kilogramm schwere Steinbrocken durch ein Fenster flog. 

Er hatte sich bei Bauarbeiten in der fünften Etage gelöst und prallte drei Stockwerke tiefer gegen die Bohle eines an der Fassade aufgestellten Baugerüstes. Dadurch wurde die Flugbahn des Bruchstücks so unglücklich verändert, dass es in die Wohnung des Mannes fiel.

Der 54-Jährige erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er laut Polizei sofort notoperiert werden musste.  Drei Wochen nach dem Geschehen vermeldet die Polizei Berlin seinen Tod. Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf sowie wegen des Verdachts der Baugefährdung dauern an.