Berlin - Ein Polizist ist in Berlin-Charlottenburg bei einem Routineeinsatz schwer verletzt worden, weil ein Autofahrer sich partout nicht kontrollieren lassen wollte. Zu der Fahrerflucht kam es am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr an der Wilmersdorfer Straße, wie die Polizei mitteilte. Demnach wollten zwei in zivil gekleidete Polizisten ein Fahrzeug kontrollieren, da sich der Fahrer verdächtig verhalten hatte. 

Als die Beamten den Wagen gestoppt hatten, traten sie nach Angaben der Polizei an das Fahrzeug heran und gaben sich als Polizisten zu erkennen. Einer der Beamten habe dann die Fahrertür geöffnet, woraufhin der Autofahrer plötzlich losfuhr und Gas gab. Dabei sei der Polizist einige Meter mitgeschleift worden, erklärte ein Behördensprecher am Pfingstmontag. Während der Polizist verletzt auf der Straße liegen blieb, fuhr der Autofahrer davon. 

Da sich der andere Beamte um seinen Kollegen kümmerte, entkam der flüchtige Autofahrer. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Ob der Fahrzeughalter bereits ermittelt ist, teilte die Polizei nicht mit.