Berlin - Bei einer blutigen Auseinandersetzung zwischen jungen Männern und Heranwachsenden ist im Süden Berlins ein 18-Jähriger getötet worden. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei war das Opfer in der Nacht zu Sonntag in einer Grünanlage nahe des S-Bahnhofs Lichterfelde Süd mit mehreren Personen in Streit geraten. Ermittler gehen davon aus, dass es sich um zwei verfeindete Gruppen handelte, die plötzlich aufeinander losgingen. Bei einer Rangelei habe einer der Kontrahenten ein Messer gezogen und zugestochen. 

„Der 18-Jährige wurde bei dem Angriff so schwer verletzt, dass Rettungskräfte ihn reanimierten. Der junge Mann starb trotzdem kurze Zeit später in einem Krankenhaus“, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen. In der Nähe des Bahnhofs nahmen Polizisten vier junge Männer im Alter von 19 und 20 Jahren fest. Die Verdächtigen wurden mittlerweile der zuständigen Mordkommission übergeben. Ermittelt wird wegen eines Tötungsdeliktes. Die genauen Hintergründe zur Tat seien bisher noch unklar.