Berlin - In Berlin-Mitte ist am Samstag ein Mann schwer mit einem Messer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge hielt sich der 27-Jährige mit zwei weiteren Personen gegen 18 Uhr auf dem Gehweg in der Reinickendorfer Straße auf, als eine Gruppe von rund 15 Personen die drei Männer umringt haben soll.

Im Laufe des Streits wurde ein Mann des Trios durch einen Messerstich in den Unterbauch schwer verletzt. Freunde des Angegriffenen brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste und stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Bemessen nicht. Die Tatverdächtigen befinden sich auf der Flucht.

Mögliche Verbindung zu blutiger Auseinandersetzung an Heiligabend

Die Tat könnte laut Polizei im Zusammenhang mit einer gefährlichen Körperverletzung am Abend des 24. Dezember 2021 stehen. In der Gerichtstraße in Gesundbrunnen soll es gegen 19 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen gekommen sein, bei der ein junger Mann Stichverletzungen im Oberkörper und am Arm erlitt.

Anschließend flüchteten die Unbekannten mit ihren Autos vom Tatort. Der schwer verletzte 19-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er notversorgt wurde und stationär verblieb. Sein Zustand ist derzeit stabil, Lebensgefahr soll nicht bestehen.