Berlin - In Berlin gibt es bundesweit die zweitmeisten Delikte im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Dies geht aus einem Bericht des RBB hervor. Demnach geht es vor allem um Betrug bei Corona-Soforthilfen, den Verkauf von illegalen Masken, Fake-Impfstoffe oder Medikamente. Der Deutsche Richterbund hat insgesamt 5500 Delikte dieser Art registriert. Bei jedem dritten Fall liegt dem Bericht zufolge Subventionsbetrug vor. 

Der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Sven Rebehn, sagte gegenüber dem RND, dass es mindestens bis Ende 2021 dauern werde, bis die Behörden die komplexen Verdachtsfälle abgearbeitet haben. 2020 wurden rund 25 Millionen Euro in Berlin kriminell erwirtschaftetes Vermögen beschlagnahmt. Der größte Anteil wurde bei betrügerischen Bereicherungen durch Corona-Soforthilfen verzeichnet.