Berlin - Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Bus der BVG sind im Neuköllner Ortsteil Rudow mehrere Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war am Mittwochnachmittag um 13.45 Uhr eine 52-Jährige mit ihrem Pkw rückwärts aus einer Einfahrt auf die Fritz-Erler-Allee gefahren. Ein 68-jähriger Autofahrer soll trotz Ausweichmanöver das Fahrzeug touchiert haben. Dadurch geriet er nach Angaben der Polizei von der Fahrbahn ab, polterte über den Grünstreifen und landete auf der Gegenfahrbahn. 

Auf der Gegenfahrbahn kam es zum Zusammenstoß mit einem Bus der Linie M11, der in Richtung Neuköllner Straße fuhr. Der 68-jährige Autofahrer erlitt durch die Wucht des Aufpralls schwere Rumpfverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Im Bus wurden der 40-Jährige Busfahrer, zwei 27 und 57 Jahre alte Frauen sowie ein zehnjähriges Mädchen leicht verletzt. Sie mussten ambulant behandelt werden. Die Fritz-Erler-Allee musste für die Bergung und Unfallaufnahme zunächst komplett und bis 15.44 Uhr in Richtung Neuköllner Allee gesperrt bleiben.

Erst am vergangenen Sonnabend war in Oberschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick eine Seniorin durch eine Kollision mit einem Bus der BVG schwer verletzt worden. Die 85-Jährige war mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg der Nalepalstraße hinter einem geparkten Lkw vom Radweg auf die Fahrbahn gefahren. Vermutlich wollte sie die Straße überqueren. Dabei wurde sie vom Heck eines BVG-Busses verfasst.

Die Radfahrerin stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Sie wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Insassen des Busses wurden nicht verletzt.