Berlin - Im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick ist es am Montag zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei Berlin ist ein 38-jähriger Radfahrer kurz vor 11 Uhr im Ortsteil Rahnsdorf von einem Waldweg auf den Alten Fischerweg gefahren. Dabei soll er nach ersten Erkenntnissen gegen die Beifahrertür und die Fensterscheibe des Pkw geprallt sein. 

Durch den heftigen Aufprall wurde der Radfahrer durch die Luft geschleudert und schlug hart am Boden auf. Dabei habe er der Polizei zufolge so schwere Verletzungen am Kopf und am Rumpf erlitten, dass er kurze Zeit später in einem Krankenhaus starb. Die 80-jährige Ehefrau des Autofahrers, die auf dem Beifahrersitz saß, wurde durch umherfliegende Glassplitter im Gesicht verletzt. 

Kriminaltechniker müssen genaue Unfallursache klären

Wer Schuld an der tödlichen Kollision hatte, konnte eine Polizeisprecherin am Dienstag auf Anfrage der Berliner Zeitung nicht sagen. Die Ermittlungen dazu laufen noch. Zusammen mit einem technischen Gutachter und Kriminaltechnikern soll nun die genaue Unfallursache geklärt werden. Das Fahrrad und der Pkw wurden als Beweismittel sichergestellt. Die Leiche des 38-Jährigen wird nun wie üblich bei tödlichen Verkehrsunfällen obduziert, um so die genaue Todesursache herauszufinden. 

Der 38-Jährige ist schon der 15 Verkehrstote in Berlin im Jahr 2021 und der fünfte tote Radfahrer. Im vergangenen Jahr waren im Berliner Straßenverkehr 50 Menschen ums Leben gekommen. Darunter waren 17 Radfahrer - dreimal mehr als im Jahr 2019, als sechs Radler getötet wurden.