Berlin - Ein Fußgänger hat bei einem Verkehrsunfall im Berliner Ortsteil Lichtenrade schwere Verletzungen erlitten. Der 19-Jährige war nach Angaben der Polizei mit seinem Bruder am Dienstagvormittag gegen 10 Uhr über den Zebrastreifen der Barnetstraße gelaufen. Ein 87-jähriger Autofahrer hatte den jungen Mann offenbar übersehen oder konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Das Auto erfasste den Fußgänger, der laut Polizei durch die Wucht des Aufpralls von der Motorhaube gegen einen Metallpoller auf dem Gehweg geschleudert wurde. Wie die Polizei weiter mitteilte, erlitt der 19-Jährige schwere Rumpf- und Beinverletzungen. Lebensgefahr bestehe nicht. Die Polizei ist nun dabei, den genauen Umfallhergang zu rekonstruieren. Die Ermittlungen dauern an, hieß es am Mittwoch.

Berlin: Fußgänger und Senioren leben gefährlich

Fußgänger und Senioren leben in der Hauptstadt gefährlich. Obwohl die Unfallzahlen bei Fußgängern deutlich zurückgingen, gab es 2020 noch immer 19 Tote. Die Zahl der Verkehrsunfälle, in denen Senioren verwickelt waren, stieg im Vergleich zu 2019 um 13 Prozent. Insgesamt waren nach Angaben der Polizei 17.512 ältere Menschen an Unfällen beteiligt, wovon 1530 verletzt und 21 getötet wurden.