Berlin - Bei einem Verkehrsunfall auf der A100 in Höhe des Autobahndreiecks Funkturm wurden am Freitagnachmittag mehrere Personen verletzt. Wie die Polizei mitteilte, musste die Stadtautobahn über mehrere Stunden gesperrt werden.  

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll ein 43-jähriger Audi-Fahrer gegen 15 Uhr den linken Fahrstreifen in Richtung Kurfürstendamm befahren haben. Als er daraufhin auf den mittleren Fahrstreifen wechseln wollte, soll er gegen das Quad eines 52-Jähigen gestoßen sein. Durch den Stoß soll das Quad wiederum nach rechts gegen den Lkw eines 31-Jährigen geschoben worden sein. 

Der Audi soll, nachdem er das Quad auf der Mittelspurt rammte, gegen ein auf der linken Spur fahrenden Opel einer 48-Jährigen geprallt und anschließend wieder auf den Mittelstreifen zurückgefahren sein. 

Zurück auf dem Mittelstreifen soll er den Citroen einer 39-Jährigen und den Skoda eines 43-Jährigen gerammt haben. Durch den Aufprall soll der Skoda auf einen vor ihm fahrenden Toyota geschoben worden sein. 

Unfallfahrer bleibt unverletzt

Bis auf den Audi-Fahrer und den Fahrer des Lkw wurden alle Unfallbeteiligten verletzt und von den Rettungskräften der Feuerwehr in Krankenhäuser gebracht. Sowohl die Fahrerin des Citroen als auch der Fahrer des Toyotas mussten aufgrund von Kopfverletzungen stationär behandelt werden. Alle weiteren Verletzten sowie eine im Skoda befindliche 37-Jährige konnten nach ambulanter Behandlung ihren Weg wieder fortsetzen. 

Alle Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf.