Berlin - Ein 18-Jähriger hat sich im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit dem Auto überschlagen, nachdem er ein geparktes Fahrzeug gerammt hatte. Zum dem Unfall kam es am späten Donnerstagabend im Ortsteil Lichtenrade. Der Autofahrer war nach Angaben der Polizei kurz zuvor mit seinem jüngeren Bruder am Töpchiner Weg in das Auto der Mutter gestiegen und losgefahren. Weit kamen sie nicht. 

Schon nach wenigen hundert Metern verlor der Fahranfänger auf Höhe der Kloster-Zinna-Straße vermutlich „aufgrund einer kurzen Ablenkung“ die Kontrolle über den Wagen, so die Polizei. Er prallte daraufhin ungebremst gegen einen geparkten Renault. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der VW, rutschte seitlich gegen einen am Straßenrand stehenden BMW und schob diesen gegen einen geparkten VW Caddy. Der Polizei zufolge wurden alle Fahrzeuge erheblich beschädigt.

Insassen entkommen leicht verletzt aus dem Unfallwagen 

Obwohl der Unfallwagen auf der Seite lag, schafften es die beiden 18- und 16-Jährigen, selbstständig herauszukrabbeln. „Glücklicherweise kamen sie mit leichten Verletzungen davon“, erklärte eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen. Zufällig seien kurz nach den Kollisionen Sanitäter mit einem Rettungswagen an der Unfallstelle vorbeigekommen, die die leichten Schnittwunden an Armen und Händen behandelten. Die beiden Brüder hätten nicht ins Krankenhaus gemusst, hieß es. 

Für die Unfallaufnahme und Bergung war der Töpchiner Weg in beide Richtungen gesperrt, wovon auch der Linienbusverkehr betroffen war. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte übernommen.