Berlin - Ein Autofahrer ist in Berlin-Wilmersdorf nach einem Zusammenstoß mit einem zivilen Polizeiwagen vor einer Verkehrskontrolle geflüchtet. Wie die Polizei mitteilte, kam es zu der Kollision in der Nacht zu Mittwoch um 0.20 Uhr auf der BAB 100 an der Anschlussstelle Innsbrucker Platz. Der Pkw-Fahrer war beim Wechsel des Fahrstreifens gegen das Einsatzfahrzeug geprallt. 

Nach Angaben der Polizei habe der Unfallfahrer sich daraufhin mit eingeschalteter Warnblinkanlage vor den Zivilwagen gesetzt und signalisiert, dass man ihm folgen soll. Nachdem die Fahrer auf Höhe des Anschlusskreuzes Schöneberg von der Stadtautobahn abgefahren waren, bog der Autofahrer am Grazer Damm in den Vorarlberger Damm ab. Kurz darauf habe er aufs Gaspedal getreten und versucht mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit zu entkommen.

Unfallfahrer greift nach Verfolgungsjagd einen Polizisten an

Nach einer kurzen Verfolgungsjagd konnte der Zivilpolizist mithilfe hinzualarmierter Einsatzkräfte den 28-Jährigen stoppen und überprüfen. Ein Atemalkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von über zwei Promille. Zudem war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Als die Beamten ihn mit den Vergehen konfrontierten, habe er Widerstand geleistet und einen Beamten am Arm verletzt.

Nach seiner Festnahme kam er in ein Polizeigewahrsam, wo ihm Blut abgenommen wurde. Da nicht klar ist, wem der Opel gehört, mit dem er unterwegs war, wurde der Wagen sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.