Berlin - Drei maskierte Männer haben am Freitagnachmittag versucht, einen Juwelier in Berlin-Charlottenburg zu überfallen und auszurauben. Wie die Polizei mitteilt, fuhr gegen 16.35 Uhr einer der Maskierten mit einem BMW in der Meinekestraße mehrmals über den Gehweg in die Schaufensterfront des Geschäfts und beschädigte diese stark.  

Zwei weitere Tatverdächtige, von denen einer eine Schusswaffe in einer Hand hielt, sollen währenddessen rechts und links neben dem Juweliergeschäft gestanden haben. Ein Eindringen in die Innenräume gelang dem Trio nicht, heißt es weiter in der Polizeimeldung. Die mutmaßlichen Täter ließen den BMW am Tatort zurück und flüchtete nach Zeugenangaben in einem Skoda in Richtung Lietzenburger Straße.  

Wenig später beobachteten Passanten, wie ein Skoda-Fahrer in der Pariser Straße in zweiter Spur anhielt, er und zwei weitere Männer den Pkw verließen, in einen weißen Transporter umstiegen und die Flucht in Richtung Uhlandstraße fortgesetzt haben sollen. 

Der 68-jährige Inhaber, der sich während des versuchten Raubes in den Geschäftsräumen aufhielt, blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen am Ort übernommen und stellte die beiden zurückgelassenen Fahrzeuge sicher.