In einem Berliner Pflegeheim hat es am Ostersonntag gebrannt. Das Feuer war morgens ausgebrochen – nach zweieinhalb Stunden war es weitgehend gelöscht. „Wir haben alle Menschen aus dem Haus rausgeholt“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zehn Bewohner und zwei Pflegekräfte seien medizinisch betreut worden. Davon wurde eine Person den Angaben zufolge leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr war mit rund 90 Einsatzkräften im Stadtteil Wilhelmstadt in Spandau vor Ort. Es brannte in einem rund 200 Quadratmeter großen, ausgebauten Dachstuhl. Die Ursache war zunächst unklar. „Das Haus ist erst mal unbewohnbar“, sagte der Sprecher. Die Menschen müssten nun anderweitig untergebracht werden.

Bei den Löscharbeiten setzte die Feuerwehr auch eine Drohne mit einer Wärmebildkamera ein. „Die macht Aufnahmen aus der Luft von dem Objekt“, sagte der Sprecher. Damit erkenne man besser, wo noch Glutnester seien, gerade wenn ein Gebäude verwinkelt oder ein Gelände schwer einsehbar sei. Diese Drohnen gebe es schon eine Zeit lang, sie kämen aber nicht so oft zum Einsatz.