Berlin - Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben in Moabit und in Kreuzberg mehrere mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Die Zivilbeamten wurden am Dienstagmittag auf die Männer aufmerksam, weil sich zwei von ihnen an der Huttenstraße verdächtig verhielten. Nach Angaben Polizei sollen die beiden 42- und 44-Jährigen mit einem Umzugskarton voller Drogen erwischt worden sein. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Verdächtigen und ihren Autos seien mehrere Kilogramm Betäubungsmittel, Bargeld und Handys gefunden worden, so die Polizei.

Einer der Männer hatte die Polizei auf die Spur eines Wohnhauses an der Großbeerenstraße gebracht, weil er dort ebenfalls gesichtet worden war. Etwa zwei Stunden später konnten zwei weitere mutmaßliche Drogenhändler im Alter von 43 und 46 Jahren vor dem Haus festgenommen werden, als sie gerade mit gefüllten Taschen herauskamen. Laut Polizei konnten erneut mehrere Kilogramm Drogen, eine hohe Summe Bargeld sowie Handys als Beweismittel beschlagnahmt werden.

Weitere Ermittlungen führten die Fahnder zu einer Bunkerwohnung in der Großbeerenstraße, in der sie etwa 100 Cannabis-Pflanzen und Drogentüten fanden. Alle vier Verdächtigen kamen wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in ein Polizeigewahrsam. Während die 42- und 44-Jährigen wieder entlassen wurden, sollen die 43- und 46-Jährigen im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden.