Bei einer antiisraelischen Demo ist es Samstagabend in Berlin-Neukölln zu schweren Ausschreitungen und judenfeindlichen Rufen gekommen. 160 Polizisten waren im Einsatz. Steine wurden geworfen, Journalisten wurden angegriffen und zum Teil verletzt. Es gab zwei Festnahmen, wie die Polizei mitteilt. Auf Videos, die im Netz kursieren, ist deutlich zu hören, wie mindestens ein Teilnehmer „Drecksjude“ brüllt. Die Beleidigung galt offenbar Journalisten, die über die Demo berichten wollten. „Uns sind antisemitische und volksverhetzende Anfeindungen bekannt. Wir ermitteln. Es wurden Anzeigen geschrieben“, sagte ein Polizei-Sprecher der Berliner Zeitung.  Die Ermittler werten jetzt Videomaterial aus. Schon am Freitagabend gab es bei einer ähnlichen propalästinensischen Kundgebung Ausschreitungen. Nach den Anti-Israel-Demos kommen entsetzte Reaktionen aus ganz Deutschland.

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