In Berlin und in Brandenburg ist es am Freitagmorgen zu mehreren Unfällen gekommen. Auf der A100 Richtung Wedding fuhren mehrere Autos ineinander. Ein Fahrstreifen ist im Moment gesperrt, es kommt zu Einschränkungen, wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mitteilt. Der Unfall ereignete sich an der Anschlussstelle Detmolder Straße. Die Bergung der verunglückten Wagen dauert immer noch an. Über Verletzte ist noch nichts bekannt.  

Nicht der einzige Vorfall in Berlin und Umgebung: Mit Beginn des Berufsverkehrs sei es am Freitagmorgen im Stadtgebiet verglichen mit anderen Tagen vermehrt zu Unfällen gekommen, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Das Geschehen habe sich später aber wieder normalisiert. Zumeist sei es bei Blechschäden geblieben.

Dutzende Unfälle auch in Brandenburg am Freitagmorgen

Schon am Donnerstagabend war auf der Autobahn A11 zwischen den Anschlüssen Gramzow und Kreuz Uckermark beim Zusammenstoß zweier Autos mit einem Laster ein Mann verletzt worden, wie die Polizei in Frankfurt/Oder am Freitag mitteilte. Er kam ins Krankenhaus. Auf den Autobahnen 11 und 12 waren 15 Unfälle gezählt worden, bei denen zwei Menschen verletzt wurden. Am Freitagmorgen ereigneten sich auf den Straßen der Landkreise Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland und Oder-Spree sowie der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) 28 Unfälle mit vier Verletzten.

Zwischen den Kreisen Havelland und Teltow-Fläming wurden seit Mitternacht neun Unfälle wegen Winterglätte gezählt. Schon am Donnerstagabend verunglückten bei Merzdorf (Landkreis Teltow-Fläming) zwei Lastwagen. Dann kippte auf spiegelglatter Fahrbahn ein Feuerwehrfahrzeug um, das zu Hilfe geeilt war. Nach ersten Angaben wurden drei Insassen verletzt. Einer von ihnen sei im Hubschrauber in eine Klinik gekommen, hieß es.

Im Kreis Oberhavel kam es den Angaben zufolge zu sieben Glätteunfällen und einem in Ostprignitz (mit dpa).