Berlin - Bei einem Brand im Keller einer Wohnanlage für Senioren im Berliner Stadtteil Hakenfelde sind am Samstagabend mehrere Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr rückte mit etwa 100 Kräften zu dem Brand im Nordwesten der Hauptstadt aus, wie ein Sprecher weiter mitteilte. Später wurde die Anzahl der Kräfte auf 40 reduziert, wie die Feuerwehr am Abend twitterte. Vier Menschen wurden mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser transportiert, eine weitere Person wurde durch die Feuerwehr vor Ort behandelt. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von Brandstiftung aus.

Das Seniorenwohnhaus (Bezirk Spandau) hat nach Angaben eines Feuerwehrsprechers vor Ort etwa 60 Einheiten für betreutes Wohnen. Es war durch den Brand stark verraucht. Aufgrund der Tageszeit seien fast alle der Bewohner zu Hause gewesen, einige seien in ihrer Mobilität eingeschränkt. Das habe die Rettungsarbeiten schwierig gemacht, sagte der Sprecher.

Durch den Brand im Keller waren das Erdgeschoss und die erste Etage stark verqualmt. Die dortigen etwa 20 Bewohner mussten ihre Unterkünfte verlassen – konnten aber mittlerweile laut dem Sprecher wieder zurückkehren. Das Deutsche Rote Kreuz habe die Feuerwehr unterstützt.