Berlin - Bei einer Auseinandersetzung zwischen einer vierköpfigen Gruppe und einem Mopedfahrer sind in Berlin-Tegel zwei der Kontrahenten schwer verletzt worden. Was der Auslöser der Streits war, sei laut Polizei bisher noch unklar. Die vier Jugendlichen und jungen Männer waren am Montagabend an einer Parkbucht an der Bernauer Straße mit dem 31-jährigen Mopedfahrer derartig heftig aneinander geraten, dass mehrere Beteiligte Messer zogen und zustachen. Dabei erlitten der 31-Jährige und ein 17-Jähriger aus der Gruppe Stichverletzungen. 

Nach der Messerstecherei sollen die Jugendlichen und jungen Männer in einem weißen Audi geflüchtet sein, der kurz darauf von Polizisten gestoppt werden konnte. In dem Wagen saßen nach Angaben der Polizei der verletzte 17-Jährige, dessen Freunde ihn gerade in eine Klinik bringen wollten.

31-Jähriger kommt mit Stichverletzungen im Bauch ins Krankenhaus 

Der 31-Jährige wurde von alarmierten Rettungskräften mit tiefen Stichverletzungen im Bauch in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr bestehe laut Polizei nicht mehr, die Blutungen konnten rechtzeitig gestoppt werden. 

Der Jugendliche konnte die Klinik nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Im Audi fanden die Polizisten drei Springmesser, die beschlagnahmt wurden. Ermittler prüfen nun, ob es sich dabei um die Tatwaffen handelt. Die anderen drei Insassen im Alter von 16, 19 und 22 Jahren kamen zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Alle Beteiligten sollen von der Polizei noch einmal vernommen werden, um den Tathergang zu rekonstruieren.