Berlin - Im Berliner Bezirk Lichtenberg haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mehrere Fahrzeuge gebrannt, darunter der Transporter eines Umzugsunternehmens. Wie Zeugen vor Ort berichteten, wurden gegen 3 Uhr Anwohner in der Gernotstraße durch eine Autoalarmanlage geweckt. Beim Blick aus dem Fenster sahen sie offenbar, wie mehrere Fahrzeuge lichterloh in Flammen standen. Auch im Bezirk Mitte stand ein Transporter desselben Wohnungsunternehmens in Flammen. Die Polizei geht in allen Fällen von Brandstiftung aus, wie sie am Mittwoch mitteilte. Ein politisches Motiv sei nicht ausgeschlossen, der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittle, hieß es. Auch ein Zusammenhang der Brände werde geprüft, sagte eine Polizeisprecherin. Menschen wurden nicht verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen brannten mindestens drei Fahrzeuge komplett aus, mindestens vier weitere wurden durch die starke Hitze erheblich beschädigt. Die Feuerwehr löschte die brennenden Fahrzeuge, konnte ein Ausbrennen jedoch nicht mehr verhindern. Auch ein Straßenbaum stand kurzzeitig in Flammen, heißt es.

Auch im Cosmarweg in Berlin-Spandau brannte den Angaben zufolge ein Auto. Hier vermuten die Ermittler aber keine politische Motivation. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittle, hieß es. In Berlin brennen immer wieder Fahrzeuge. Allein Montagnacht standen insgesamt sechs Fahrzeuge in Flammen.