Berlin - Die Polizei hat fünf Männer festgenommen, die am Mittwochabend eine Freundesgruppe auf einem Spielplatz in Berlin-Lichterfelde ausgeraubt haben sollen. Die Opfer sagten laut Polizei aus, sie seien mit einer Schusswaffe und einem Messer zur Herausgabe ihrer Portemonnaies gezwungen worden. In der Wohnung eines der Verdächtigen fanden die Beamten Teile der Beute, heißt es weiter.

Die drei Freunde im Alter von 20 und 21 Jahren hielten sich auf dem Spielplatz an der Curtiusstraße auf, als sie von den Verdächtigen angesprochen worden seien. Die 21-jährigen Opfer gaben an, dass die Männer sie auch geschlagen hätten. Der 20-Jährige sei sogar gewürgt worden.

Alarmierte Polizeifahnder konnten die 18 bis 33 Jahre alten Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes stellen. In der Wohnung eines 28-Jährigen fanden die Beamten schließlich Messer, Schusswaffe und Beute. Die fünf Männer kamen in Polizeigewahrsam. Teile der Beute wurden an die unverletzt gebliebenen Bestohlenen zurückgegeben. Die Kripo hat die Ermittlungen wegen Verdacht der räuberischen Erpressung übernommen.