Berlin - Der Fahrer einer Mercedes-Limousine hat am Samstagabend gegen 20.40 Uhr in Berlin-Baumschulenweg sein Fahrzeug gegen einen Baum gesetzt. Wie die Polizei am Sonntag bestätigte, rammte das Fahrzeug auf der Forsthausallee in Richtung Neuköllnische Allee erst einen geparkten Ford Transit und unmittelbar danach einen Baum am Straßenrand.

Der Fahrer des Mercedes habe aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über die Limousine verloren und sei von der Forsthausallee abgekommen, hieß es von der Polizei. Zu dem Zeitpunkt befanden sich acht Personen im Fahrzeug. Alle seien eigenständig aus dem Wagen gestiegen. Der 35-jährige Fahrer verlor jedoch kurz darauf das Bewusstsein. Ein zufällig anwesender Notarzt versorgte den Mann bis zum Eintreffen der Sanitäter.

Vier Kinder verletzt ins Krankenhaus gebracht

Anschließend kam der Fahrer mit inneren Verletzungen in eine Klink, wo er stationär aufgenommen wurde. Zwei Frauen im Alter von 28 und 32 Jahren, eine 16-jährige Jugendliche sowie ein fünfjähriger Junge und drei Mädchen im Alter von drei, sechs und zehn Jahren erlitten leichte Verletzungen in Form von Hämatomen, Platzwunden und Schockzuständen, die in einem Krankenhaus ambulant versorgt wurden.

Bei dem Fahrer ordneten die Polizeikräfte eine Blutentnahme an und beschlagnahmten seinen Führerschein. Es habe der Verdacht bestanden, dass er das Auto alkoholisiert gefahren sein könnte. Zudem waren nach ersten Recherchen einige Insassen mutmaßlich nicht ordnungsgemäß angeschnallt. Wegen des Unfalls war die Straße in beiden Richtungen bis etwa 22 Uhr vollständig gesperrt.