Berlin - Die Polizei Berlin ermittelt gegen zwei jugendliche Mädchen. Ihnen wird Brandstiftung vorgeworfen. Die Mädchen sollen ein Haus angezündet haben. Eine Passantin alarmierte am Montag gegen 19.10 Uhr die Feuerwehr nach Hakenfelde. Kurz zuvor hatte sie in der Hakenfelder Straße drei Jugendliche, zwei Mädchen und einen Jungen, bemerkt, die fluchtartig ein leer stehendes Wohnhaus verließen. Ein Polizeisprecher: „Wenig später hörte die Zeugin einen lauten Knall und sah aus dem Gebäude Rauch aufsteigen.“ 

Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen, die sich bis ins Dachgeschoss ausgebreitet hatten. Der Polizeisprecher weiter: „Zwei Feuerwehrmänner erlitten während des Einsatzes leichte Verletzungen und mussten ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.“

Mädchen geben die Brandstiftung laut Polizei zu

Während der Absuche im Nahbereich des Brandortes stellte eine Streife der Polizeidirektion 2 (West) eine Gruppe von Jugendlichen fest, unter denen sich auch die drei von der Zeugin beobachteten Geflüchteten befanden.

Bei der Überprüfung der Personalien gab eine 14-Jährige an, gemeinsam mit ihrer 15-jährigen Begleiterin in dem leer stehenden Haus in einem Raum ein Möbelstück in Brand gesetzt zu haben. Die Streifenbeamten nahmen die beiden Mädchen fest und brachten beide zu einer Polizeidienststelle. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die Mädchen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die weiteren Ermittlungen gegen die Jugendlichen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.