Berlin - In Berlin-Neukölln hat sich mitten am Tag eine schreckliche Jagdszene abgespielt. Mehrere Männer haben nach Angaben der Polizei am Freitag um 17.45 Uhr eine Transfrau an der Karl-Marx-Straße in Angst und Schrecken versetzt. Nachdem die Täter die 39-Jährige beleidigt und ihr provokant vor die Füße gespuckt hatten, riss einer von ihnen ein mobiles Straßenschild aus der Verankerung bedrohte die Transperson damit. 

Als das Opfer daraufhin wegrannte, verfolgte der aggressive Mann die 39-Jährige mit dem Schild in der Hand. Bei der Flucht vor den Männern stürzte die Transfrau, woraufhin sich laut Polizei eine Menschentraube mit Schaulustigen um sie bildete. Ein Zeuge sei dazwischen gegangen, woraufhin sich die Gruppe auflöste. Alarmierte Polizisten suchten kurz darauf die Umgebung nach den Tätern ab, konnten sie jedoch nicht aufspüren. 

Das Opfer erlitt bei dem Sturz Hautabschürfungen. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung. Die Ermittlungen dauern an.