Berlin: Mann bedroht Passanten mit Messer auf der Warschauer Brücke

Die Polizisten mussten dem aggressiven 40-Jährigen mit Schüssen drohen und Pfefferspray einsetzen, um ihn festzunehmen. 

Die Polizei muss immer wieder zur Warschauer Brücke nach Berlin-Friedrichshain ausrücken. Diese zählt als Kriminalitätsschwerpunkt (Archivbild).
Die Polizei muss immer wieder zur Warschauer Brücke nach Berlin-Friedrichshain ausrücken. Diese zählt als Kriminalitätsschwerpunkt (Archivbild).Morris Pudwell

Berlin-Ein aggressiver Mann hat in Berlin-Friedrichshain Fußgänger mit einem Messer bedroht und angepöbelt. Ein Polizist außer Dienst beobachtete den 40-Jährigen am Freitagabend kurz vor Mitternacht auf der Warschauer Brücke, wie die Beamten am Sonnabend mitteilten. Der Mann brüllte demnach wahllos Fußgänger an, schubste sie und zeigte bedrohlich das Messer in seiner Hand. Einem 20-Jährigen hielt er das Messer in die Nähe des Nackens.

Der Polizist informierte Kollegen. Die drohten Schüsse an, nachdem sie den Mann erfolglos aufgefordert hatten, das Messer fallen zu lassen. Mit Pfefferspray überwältigten die Beamten den immer aggressiver auftretenden Angreifer, fesselten ihn und nahmen ihm die Waffe weg. Mit Seh- und Atemproblemen wegen des Reizgases kam er in ein Krankenhaus – die Polizei begleitete ihn. Ein Arzt wies den Mann in die Psychiatrie ein. Alle anderen blieben unverletzt.

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