Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern ist in Berlin-Reinickendorf ein 28-Jähriger niedergestochen worden. Das Opfer und zwei andere Männer hatten sich nach Angaben der Polizei am Montagvormittag am Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel lautstark gestritten. Dabei soll der 28-Jährigen einem 50-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Daraufhin soll der Ältere dem Jüngeren ein Messer in den Bauch gerammt haben.

Der dritte Mann, ein 53-Jähriger, soll laut Polizei in die Situation eingegriffen haben. Dabei habe er eine Schnittverletzung an einer Hand erlitten. Der mutmaßliche Messerstecher flüchtete anschließend vom Tatort. Ein Polizist, der gerade nicht im Dienst war, konnte den Verdächtigen aufspüren und festnehmen. Da der 50-Jährige eine Armverletzung erlitt, wurde er zunächst in einer Klink medizinisch versorgt. Anschließend wurde er wieder Polizisten übergeben, die ihn in einem Polizeigewahrsam verhörten.

Alarmierte Rettungskräfte brachten den 28-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Lebensgefahr besteht laut Polizeiangaben derzeit nicht. Die Handverletzung des anderen Mannes wurde ambulant behandelt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.