Berlin - Ein Mann ist in der Nacht zu Sonntag in Berlin-Wedding durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Aufmerksame Passanten und ein Polizist außer Dienst fanden den jungen Mann am Samstagabend gegen 22.45 Uhr liegend auf der Fahrbahn der Müllerstraße vor.

Sie leiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und riefen die Feuerwehr und die Polizei. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen zwei Unbekannte dem Mann auf einem angrenzenden Friedhof das Portemonnaie entwendet und ihn anschließend mit einem Messer am Oberkörper verletzt haben, wie die Polizei Berlin am Sonntag mitteilt. Die alarmierten Rettungskräfte brachten den 30-Jährigen zur stationären Behandlung seiner Stichverletzung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.

Für die Dauer der Maßnahmen war die Müllerstraße in Fahrtrichtung Ungarnstraße zwischen der Seestraße und der Ungarnstraße für rund zwei Stunden gesperrt.

Es war die zweite schwere Messerattacke, die sich in der Nacht zu Sonntag in Berlin ereignete. In Friedrichshain attackierte ein 40-Jähriger seine 25-jährige Ex-Freundin mit einem Messer und verletzte sie lebensbedrohlich. Der Täter versuchte zu flüchten. Das SEK war im Einsatz. Die Frau musste im Krankenhaus notoperiert werden. Auch der mutmaßliche Täter wurde notoperiert, da er sich selbst verletzt hatte.