Berlin - Ein Mann mit einem Messer in der Hand hat am Sonntag in einem Park in Berlin-Weißensee Panik ausgelöst. Gegen 16.25 Uhr waren zahlreiche Notrufe bei der Polizei eingegangen, woraufhin Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 14 zum Park am Weißen See fuhren. Nach Angaben der Polizei führten mehrere Zeugen die Beamten zu einem Mann, der gerade in der Nähe des Strandbades Weißensee stand. Der 64-Jährige habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Bewaffnet war er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. 

Der Verdächtige habe den Polizisten erzählt, dass er mit einem anderen Mann in Streit geraten war und dabei angegriffen worden sei. Daraufhin habe er das Messer geholt, um den mutmaßlichen Angreifer abzuschrecken, so die Polizei. Doch der Kontrahent habe sich von der Klinge nicht einschüchtern lassen, weshalb er mit dem Messer in der Hand weggelaufen sei.

„Als er bemerkte, dass mehrere Besucher aufgrund der Situation Angst bekamen, will er das Messer in ein Gebüsch weggeworfen haben“, erklärte ein Polizeisprecher am Montag. Die Einsatzkräfte fanden das Messer dann auch tatsächlich in einem Gebüsch und stellten es sicher. Wer der andere Angreifer gewesen sein soll, war zunächst unklar. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.