Berlin - In Berlin-Marienfelde hat es in der Nacht von Dienst auf Mittwoch in einem 25-geschossigen Hochhaus in der Waldsassener Straße gebrannt. Eine Zweiraumwohnung stand bei Eintreffen der Feuerwehr lichterloh in Flammen. Wie die Berliner Feuerwehr mitteilt, retteten die Brandbekämpfer eine Person aus der brennenden Wohnung. Drei Personen wurden leicht verletzt. 

Der Einsatz war sehr personal- und zeitintensiv. Denn: Alle Etagen mussten offenbar umfangreich kontrolliert und belüftet werden – giftige Rauchgase hatten sich im Treppenhaus des Wohngebäudes ausgebreitet, heißt es. Zudem sollen sich zahlreiche Bewohner selbst in Sicherheit gebracht haben. Dabei sollen sie durch den dichten Rauch im Hausflur gegangen sein.

Waldsassener Straße während Feuerwehreinsatz komplett gesperrt

Die Feuerwehr war mit mehr als 90 Einsatzkräften vor Ort. Die Waldsassener Straße war während des Feuerwehreinsatzes für mehrere Stunden voll gesperrt. Ein Bus der BVG, der zum Zeitpunkt des Feuers seine Fahrt nicht fortsetzen konnte, wurde zum Sitz- und Ruhepunkt von Anwohnern umfunktioniert.

Morris Pudwell
Ein Bus der BVG diente Anwohnern als Sitz- und Ruhepunkt.

Wie Zeugen vor Ort berichten, wurden Personen, die durch den Rauch gegangen waren oder medizinische Hilfe benötigten, von einem Notarzt und einer Rettungswagenbesatzung im Bus betreut. Ein Fachkommissariat der Berliner Polizei ermittelt nun zur Brandursache.