Berlin - Mehr als 20 Personen sollen in der Nacht zu Samstag in Kreuzberg aufeinander losgegangen sein. Nach einigen kleineren Auseinandersetzungen zwischen mehreren Jugendgruppen im Park am Gleisdreieck sei es zu einer Massenschlägerei gekommen, bei der mehrere Beteiligte verletzt wurden. Die Polizei Berlin musste gegen Mitternacht mit einem Großaufgebot ausrücken, um die Situation zu beruhigen. Zahlreiche Einsatzwagen von Polizei und Feuerwehr standen mit Blaulicht rund um den Park.

Nach Angaben eines Polizeisprechers sei die Situation sehr unübersichtlich gewesen. Demnach sollen einige der Schläger immer wieder die Seiten gewechselt haben, weshalb nicht klar sei, wer wen angriffen hatte. Mindestens zwei Personen wurden so schwer verletzt, dass sie von Notfallsanitätern behandelt werden mussten.

Augenzeugen berichteten, dass Hieb- und Stichwaffen wie Messer eingesetzt worden sein sollen. Einsatzkräfte der Polizei suchten daraufhin mit Taschenlampen nach den Tatwaffen. Ob sie fündig wurden, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung. Im Park am Gleisdreieck war es in der Vergangenheit immer wieder zu Schlägereien und Angriffen auf Polizisten gekommen. Zuletzt hatte es dort immer wieder verbotene Partys und Ansammlungen von Jugendlichen gegeben.