Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendgruppen sind in Berlin-Schöneberg mehrere Teenager verletzt worden. Polizisten waren am Donnerstagnachmittag um 15.20 Uhr zu einer Massenschlägerei im U-Bahnhof Innsbrucker Platz alarmiert worden. Als die Einsatzkräfte am Tatort eintrafen, stellten sie sechs Verletzte im Alter von 14 und 15 Jahren fest, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Jugendlichen berichteten den Beamten, dass sie gerade unvermittelt von einer Jugendgruppe angegriffen worden seien. Laut Polizeiangaben seien insgesamt 17 Personen in die Schlägerei verwickelt gewesen.

Dabei soll eines der Opfer, ein 14-Jähriger, ins Straucheln geraten und ins Gleisbett gestürzt sein. Er wurde leicht am Kopf verletzt. Glücklicherweise fuhr zu diesem Zeitpunkt kein Zug in den Bahnhof ein, erklärte ein Polizeisprecher. Die Angreifer waren noch vor Eintreffen der Polizei geflüchtet.

Fünf der sechs verletzten Jugendlichen wurden von Rettungskräften am Tatort behandelt. Einige mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Ermittler werten nun die Überwachungsvideos der BVG aus. Was der Auslöser der Auseinandersetzung war, blieb zunächst unklar.