Berlin - Bei einem Unfall nach einem illegalen Autorennen in Berlin sind zwei junge Männer zum Teil schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren in der Nacht zu Dienstag drei Autofahrer im Bezirk Spandau um die Wette gefahren. Demnach rasten die Fahrer eines BMW, eines VW und eines Jeep mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Charlottenburger Chaussee. Direkt vor dem dortigen Polizeiabschnitt kam es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen allen drei Fahrzeugen. 

Alle drei Fahrer im Alter von 19, 20 und 34 Jahren blieben nach Angaben der Polizei unverletzt. Anders erging es zwei Beifahrern in dem BMW: Ein 20-jähriger erlitt Verletzungen am Kopf sowie an den Armen und an einem Auge, erklärte Polizeisprecher Stefan Petersen. Er kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der zweite Beifahrer, ein 21-Jähriger, war zunächst nicht ansprechbar und kam ebenfalls in eine Klinik.

Alle beteiligten Männer schwiegen bisher gegenüber der Polizei, so Petersen. Deshalb sei bisher auch noch unklar, wie es zu dem Unfall kam. Die beiden stark beschädigten Autos, der BMW und der VW, wurden für ein technisches Gutachten beschlagnahmt. Es entstand laut Polizei ein erheblicher Schaden. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte ermittelt nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.