Berlin - Bluttat in Marzahn. Gegen 1.40 Uhr kam es in der Nacht zu Freitag auf dem Helene-Weigel-Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen mindestens zwei Personen. Hierbei erlitt ein Mann mehrere Stichwunden. Alarmierte Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr fanden den Schwerverletzten, nachdem sie von Augenzeugen alarmiert worden waren. Die Tat geschah an einem geschlossenen Verkaufsstand von Karls Erdbeer-Hof.

Nach derzeitigem Kenntnisstand gerieten der 36-Jährige und der 39-Jährige gegen 1.20 Uhr auf dem Helene-Weigel-Platz in einen Streit, in dessen Verlauf der Ältere dem Jüngeren Schnittverletzungen an Hals und Kopf zugefügt haben soll. Das teilte die Polizei mit. Die beiden Männer kennen sich offenbar.

Eine Polizeisprecherin: „Bisher unbekannt gebliebene Zeugen wurden auf das Geschehen aufmerksam und eilten in eine nahegelegene Bar, um Hilfe zu holen. Von dort begaben sich mehrere Personen zu den beiden Männern, hielten den Älteren bis zum Eintreffen von alarmierten Polizeieinsatzkräften fest und kümmerten sich um den Verletzten“.

Der Mann war so schwer verletzt, dass er noch vor Ort von einem Notarzt und Notfallsanitätern der Berliner Feuerwehr versorgt werden musste. Anschließend wurde er mit einem Krankenwagen in das Unfallkrankenhaus Berlin in Marzahn gebracht und hier stationär aufgenommen. 

Bei dem 39-Jährigen, der nach Zeugenangaben blutüberströmt gewesen sein soll, klickten anschließend die Handschellen. Er wurde der Kriminalpolizei der Direktion 3 (Ost) überstellt. Der Grund der Auseinandersetzung ist bisher nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.