Berlin - In der Nacht hat die Feuerwehr in Berlin-Mitte einen Mann aus dem Gleisbett der U-Bahn geholt. Obwohl er offensichtlich unverletzt geblieben war, wurde er zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte.

Die Führerin eines Triebwagens hatte demnach den wohnungslosen Mann am Mittwochmorgen bemerkt. Er hatte sich möglicherweise zum Schlafen in die Fluchtmulde unterhalb des Bahnsteigs gelegt. Die Lokführerin alarmierte die Rettungskräfte. Sogenannte Fluchtmulden gibt es laut Bahn an manchen Bahnhöfen, damit sich Menschen, die sich im Gleisbereich aufhalten und von der Bahn überrascht werden, dort in Sicherheit bringen können. Zur Identität des Mannes konnten zunächst keine Angaben gemacht werden.