Berlin - Ein Mann ist in Berlin-Neukölln im Ortsteil Gropiusstadt durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt. Die Tat ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Dem Täter gelang die Flucht. Ein Anwohner hatte am Sonntagmorgen die Rettungskräfte in die Eugen-Bolz-Kehre alarmiert, da er dort vor einem Wohnhaus einen jungen Mann vorgefunden hatte, der eine blutende Verletzung am Oberkörper aufwies. Das teilt die Polizei Berlin mit. 

Der 22-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort gab der Verletzte an, dass ein ihm flüchtig bekannter 21-Jähriger mit einem Messer auf ihn eingestochen habe. Weitere Hintergründe der Auseinandersetzung wurden zunächst nicht bekannt. Bei dem 22-Jährigen wurde ein lebensgefährlicher Stich in die Leber festgestellt. Er wurde sofort notoperiert. Die Ermittlungen zu dem vom Verletzten genannten Tatverdächtigen und den Hintergründen der gefährlichen Körperverletzung dauern an. 

Es ist schon die dritte schwere Messerattacke, die sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignet hat. In Friedrichshain ging ein Mann auf seine Ex-Freundin los. Im Wedding wurde ein Mann ausgeraubt und niedergestochen.