Berlin - Ein offenbar obdachloser Mann ist am Donnerstag in Berlin mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei schließt nicht aus, dass er Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist.

Wie die Ermittler mitteilen, wurde eine Passantin gegen 11.40 Uhr in Berlin-Lichtenberg auf eine Gruppe aufmerksam, die in einer Grünanlage in der Möllendorffstraße um einen Mann stand, der auf dem Boden lag. Sie alarmierte daraufhin den Polizeinotruf und rief dies den Unbekannten zu. Diese ergriffen daraufhin sofort die Flucht. Die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr entdeckten dann den Verletzten, versorgten ihn und veranlassten den Transport ins Krankenhaus. Dort wurden Hirnblutungen, mehrere Hämatome sowie Knochenbrüche im Gesicht und am Oberkörper diagnostiziert.

Die Polizei Berlin nahm am Abend zwei verdächtige Männer fest. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die beiden 29 und 36 Jahre alten Männer mussten sich anschließend aufgrund von Atemalkoholwerten von über zwei Promille auch einer Blutentnahmen unterziehen. Sie sollen am Freitag einem Ermittlungsrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden.