Berlin - Es war ein brutaler Überfall auf ein Kind: Ein Mann verwickelt einen 13-jährigen Jungen in ein Gespräch. Dabei entreißt er ihm das Handy und bedroht ihn mit einem Messer. Anschließend schlägt er mit der Faust ins Gesicht des Kindes. Als es am Boden liegt, tritt er es mit den Füßen. Zu dem Raub kam es bereits am 21. April 2021. Da die Ermittler in dem Fall nicht weiterkommen, hoffen sie auf Unterstützung aus der Bevölkerung. 

Um Hinweise zu dem Täter zu erhalten, veröffentlichte die Polizei am Dienstag Bilder aus Überwachungskameras. Sie zeigen den Unbekannten, wie er nach der Tat auf einem Fahrrad flüchtet. Die Polizei beschreibt ihn als etwa 1,80 Meter großen, 25 bis 28 Jahre alten Mann, der türkischer oder arabischer Abstammung sei. Er habe abrasierte, sehr kurze schwarze Haare mit Narben auf dem Kopf. Er sprach Deutsch mit starkem Akzent trug einen schwarzen Drei-Tage-Bart. 

Polizei Berlin
Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann?

Der Täter sprach das Kind vor einer Schule an 

Der abgebildete Mann ist dringend verdächtig, den Jungen am Nachmittag um 15.20 Uhr vor einer Schule auf der Hauptstraße in Höhe der Eisenacher Straße angesprochen und nach dem Weg gefragt zu haben. Nach Angaben der Polizei holte der 13-Jährige daraufhin sein Handy raus und zeigte dem Mann auf dem Display die angezeigte Wegbeschreibung.

„Diesen Augenblick soll der Tatverdächtige dann genutzt haben, um dem Jungen das Handy zu entreißen“, erklärte eine Polizeisprecherin. Nach der Tat flüchtete der Gesuchte mit einem Fahrrad über einen Gehweg der Hauptstraße in Richtung Dominicusstraße.

Ermittler der Kriminalpolizei bitten um Mithilfe

Die Ermittler suchen dringend nach Zeugen, die etwas zur Tatzeit beobachtet haben. Sie fragen: Wer kennt den abgebildeten Mann und kann Angaben zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort machen? Wer hat die Tat möglicherweise beobachtet oder kann sonst irgendwelche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Berliner Telefonnummer 030 4664 473 310 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.