Berlin - Ein unbekannter Autofahrer soll in Berlin-Tiergarten einen Mann vorsätzlich mit hoher Geschwindigkeit angefahren haben, um ihn so zu töten. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten, wurde das Opfer am Sonntag gegen 18 Uhr an der Kreuzung Potsdamer Straße und Lützowstraße im Stadtteil Tiergarten von dem schnell fahrenden Pkw angefahren. Der Fahrer floh. Das mutmaßliche Tatauto wurde kurz darauf von der Polizei in der Friedrichstraße verlassen gefunden und zur Spurensuche beschlagnahmt.

Der Angefahrene wurde durch Rettungskräfte der Feuerwehr mit schwersten inneren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Die Polizei versucht nun, den genauen Ablauf der Tat zu klären. Eine Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.