Berlin - Ein mit drei Personen besetzter Audi soll in der Nacht zu Sonntag in ein Polizeifahrzeug gerast sein. Ersten Erkenntnissen von vor Ort zufolge sei der Fahrer zuvor auf der Waltersdorfer Chausee Richtung Innenstadt vor einer Polizeikontrolle geflüchtet sein.

Auf der Neuköllner Straße Höhe Schönefelder Straße wollte die Besatzung eines Funkstreifenwagens den heranrasenden Pkw stoppen und stellte sich quer. Statt zu bremsen soll der Fahrer mit voller Wucht in den Einsatzwagen gerammt sein. Anschließend soll das Fahrzeug noch 80 Meter weiter in den Kreuzungsbereich der Groß-Ziethener-Chaussee geschossen sein.

Morris Pudwel
Auch der Audi trug einen schweren Schaden davon.

Umherfliegende Trümmerteile hätten sich auf der Fahrbahn verteilt, darunter das Vorderrad des Einsatzwagens. Die Beifahrertür des Audi blieb in der Front des zerstörten Polizeifahrzeugs stecken. Ein weiterer Einsatzwagen rammte die offene Fahrertür des Fluchtwagens. Zwei Personen aus dem Audi seien festgenommen worden, die dritte habe zu Fuß flüchten können.

Die Kreuzung blieb mehrere Stunden gesperrt. Die genauen Umstände und ob es Verletzte gegeben habe, war zunächst nicht bekannt.